LIBRANDI

 
Ost-Kalabrien war einst die Heimat einer blühenden Zivilisation, die durch die Griechen gegründet wurde. Oenotrus, ein arkadischer Fürst, der im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. an der kalabrischen Küste landete, beherrschte das Schicksal der allerersten griechischen Kolonie, um sich an den Ionischen Ufern niederzulassen. Die Arbeit von Oenotrus und seinem Volk, die meistens aus sachverständigen Winzern bestand, wurde von den Griechen so gut geschätzt, dass sie die Region "Enotria Tellus" nannten: Land des Weins. Die Weine von Cremissa (der alte Name für Cirò) wurden bei den Händlern schnell sehr populär, und sie waren von so hoher Qualität, dass sie als Preis für Athleten angeboten wurden, die erfolgreich von den Olympischen Spielen zurückkehrten, wie dem großen Ringer Milo von Croton. Es ist kein Zufall, dass Cirò 1968 als offizieller Wein und ein Symbol der Olympischen Spiele in Mexiko-Stadt gewählt wurde.
Das Land, das sich aus dem Ionischen Meer und der Alice-Ebene verbreitet und in die Region Cremissa übergeht, hat bis heute (und mit Recht) seinen alten Namen "Land der Weine" behauptet. Die Familie Librandi widmet sich dem Weinbau seit vier Generationen. Ihre Berufung als Winzer und ihre enge Beziehung mit dem Land standen dabei immer im Mittelpunkt ihrer Projekte. Nach all dieser Zeit ist es eines ihrer größten Anliegen, das Wissen über das Weinbauerbe Kalabriens zu verbreiten, das so reich an Geschichte, Tradition und einzigartigen Aromen ist.
google-site-verification: googlecc2f16658c6184f4.html