Die Weine von

MARCHESI MAZZEI

 
Fonterutoli liegt 5 km südlich von Castellina in Chianti (Siena) auf den Hügeln, die auf das Val d'Elsa inmitten des Chianti Classico blicken. Im Besitz der Familie Mazzei seit 1435, bewahrt es noch heute sein ursprüngliches Aussehen der ruhigen Ortschaft auf dem Land: wenige Häuser, die Kirche San Miniato und die Villa, die Ende des 16. Jahrhunderts anstelle der Festung gebaut wurde. Der Betrieb nimmt heute 650 Hektar Gesamtfläche ein, davon sind 117 spezialisierte Weinberge, die in funf Gebiete gegliedert sind: Fonterutoli, Siepi, Badiola, Belvedere und Caggio, die zwischen 230 und 500 Meter über dem Meeressspiegel liegen und Süd - und Südwestlage haben.

Die Struktur des Bodens geht aus der Zersetzung von Kalk- und Sandfelsen hervor und ist sehr reich an steinigem Skelettboden, daher wird der Fonterutoli Wein auch häufig „Wein der Steine“ genannt. Daher auch die Wahl eines Anbaus, der die Umwelt schützt, und einer Produktion unter 40 hl pro Hektar zur Garantie einer Qualität und Persönlichkeit, die immer sehr hoch und erkennbar ist. Die ausgezeichnete Lage der Weinberge, die hervorragenden Boden- und mikroklimatischen Bedingungen und die Rebendichte, die stufenweise auf über 7000 Pflanzen pro Hektar gebracht wurde, erlauben es, in den Weinen Komplexität, Eleganz und Kraft auszudrücken.

Insbesondere der Sangiovese, der seinen Ursprung aus entsprechenden Sélection massale und Klonauslesen nimmt, findet in den vier Produktionsgebieten das ideale Ambiente, um sein qualitatives Potential auszudrücken: große Düfte und Eleganz in den höher liegenden Gebieten (Fonterutoli und Badiola), Struktur und Kraft in den weiter unten liegenden Siepi und Belvedere. Alle wichtigsten Anbauarbeiten – Rebschnitt, Anbinden, Entblätterung, Lichten der Trauben – werden von Hand ausgeführt. Auch die Lese wird zu verschiedenen Zeiten für jedes Grundstück vollständig von Hand ausgeführt, damit die Ankunft der Trauben im Keller mit einem optimalen Reifungsgrad garantiert ist. Die Persönlichkeit der Weine des Castello di Fonterutoli hat sich im Lauf der Jahre durch eine kontinuierliche Forschung und Innovation im Einklang mit der Kultur, der Geschichte und dem technischen Erfahrungsschatz des Betriebs perfektioniert.
Das Gut Belguardo liegt in der Toskanischen Maremma auf den Hügeln zwischen Grosseto und Montiano in der Nähe des Parco dell'Uccellina, circa 10 km von der Küste entfernt. In den 90er Jahren von den Mazzei erworben, bedeckt der Besitz insgesamt 70 ha Fläche und ist mit den 32 ha spezialisierter Weinberge eines der bedeutendsten Weinbaurealitäten der Toskanischen Maremmen. Nach Feststellen des großen Potentials des Guts haben die Marchesi Mazzei entsprechend ihrer Philosophie der Erschließung des "Terroir" ein intensives Programm der Neubepflanzung der Weinberge mit einer präzisen Auswahl der Rebsorten und der Klone eingeleitet. Parallel zur Anlage der herkömmlichen Rebsorten wurde ein bedeutender Forschungs- und Entwicklungsplan auf autochthonem Material eingeleitet, das in den ältesten Weinbergen von Scansano, dessen Ursprung nicht bezeugt ist, wiedergewonnen wurde.

Durch die hervorragenden Boden- und Klimabedingungen, die die Nähe des Meeres nutzen, konnte sich das Gut Belguardo als eines der Bezugspunkte des Gebiets durchsetzen, und seine Weine haben schmeichelhafte Würdigungen und eine hervorragende Aufnahme auf den wichtigsten Weltmärkten erhalten. Infolge des jüngsten Erwerbs weiterer 40 ha angrenzenden Bodens wird die als Weinberg bepflanzte Gesamtfläche im Normalbetrieb 55/60 ha erzielen. Bei Fertigstellung des Projekts im Jahr 2012 ist in Belguardo der Beginn des Baus eines neuen und effizienten Weinkellers geplant.
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